Wandern im Villgratental

WANDERBUS Villgratental - Gsiesertal

DER WEG ÜBER DIE JÖCHER

4 grenzüberschreitende Lehrpfade
vom Villgratental (Osttirol) ins Gsieser Tal und nach Toblach (Südtirol)
30. Juni - 22. September, MITTWOCH und FREITAG

Hin- und Rückfahrten:

vom VILLGRATENTAL ins GSIESER TAL
16:00 Uhr: ab Kalkstein (Parkplatz Gasthaus Badl Alm)

zwischen 16:15 - 16:30 Uhr: ab Jausenstation Unterstaller Alm

von TOBLACH ins GSIESERTAL
ca. 16:45 Uhr ab Dorfzentrum Toblach (Autobahnhof)
 
vom GSIESER TAL ins VILLGRATENTAL
17:00 - 17:15 Uhr: ab St. Magdalena Gsies (Talschlusshütte)

17:15 Uhr ab St. Martin Gsies (Tourismusbüro) bis Kalkstein oder Unterstaller Alm

von TOBLACH ins VILLGRATENTAL
ca. 17:35 Uhr ab Dorfzentrum Toblach (Autobahnhof)

Erwachsene: € 8,00
Kinder bis 14 Jahre gratis!

Anmeldung erforderlich!
Voranmeldung in den TVB-Büros jeweils am Vortag bis 17:00 Uhr!
Tourismusinfo Innervillgraten, Tel.: +43 (0)50 212 340
Tourismusinfo Hochpustertal/Sillian, Tel.: +43 (0)50 212 300
Tourismusverein Gsieser Tal, Tel.: +39 0474/978 436
Tourismusbüro Toblach  +39 0474/972132

Es fährt für Sie:
SCHMIDHOFER REISEN Innervillgraten, T. +43-4843-5322

SCHMUGGLERSTEIG
Die Schmuggler waren nur eine kurze Periode in der Geschichte der beiden Talschaften. Grenzen, über die geschmuggelt wurden, gab es nur in zwei Zeitabschnitten, von 1810 bis 1814 und nach dem Zweiten Weltkrieg. 

Während der Napoleonischen Kriege wurde die Region für kurze Zeit zwischen Bayern und dem italienischen Königreich aufgeteilt. Nach dem Ersten Weltkrieg kam Südtirol zu Italien und zwischen dem Gsiesertal und dem Villgratental entstand eine Staatsgrenze. Vom Villgraten ins Gsies wurde vor allem Vieh geschmuggelt, weil dort bessere Preise erzielt werden konnten. Speziell nach den beiden Weltkriegen wurden Lebensmittel, Tabak und Zigaretten geschmuggelt und auf diesem Wege getauscht. Der ehemalige und jetzt wieder in Stand gesetzte Schmugglersteig führt von Kalkstein über die Roßtalalm zum Kalksteiner Jöchl und von dort weiter durch das Tscharniettal nach St. Magdalena. (Gehzeit ca.: 4 - 5 Stunden)

BEWIRTSCHAFTUNG EINST UND HEUTE
Dieser Pfad oder Steig, wie die Villgrater und Gsieser sagen, führt von der Unterstalleralm über den Schwarzsee, dem höchsten Bergsee Österreichs, zur Gsieser Lenke. Von dort geht es bergab durch das Pfoital nach St. Magdalena. (Gehzeit ca.: 6 Stunden)

Die Bewirtschaftung der kargen Almregionen ist ein besonders spannendes Thema.
Auf diesem Pfad kann man sich aber nicht nur anhand der Schautafeln über
Almwirtschaft, Bergmahd, Viehhaltung und das Leben der Sennerinnen und Hirten informieren. Auch wenn die Methoden moderner geworden sind und Traktor und Mähmaschinen bei der Arbeit helfen, im Grunde wird die Almwirtschaft im Villgratental und Gsiesertal noch heute betrieben wie seit vielen hundert Jahren und der Besucher erlebt alles „in natur“.

TRADITION UND BRAUCHTUM
Der Brauchtumssteig (Gehzeit 4 - 5 Stunden) führt von Kalkstein über die Alfenalm Richtung Toblacher Pfannhorn zur Gruiber Lenke und von dort über das Verselltal nach St. Martin im Gsies.

Auf dieser Route erfährt der Wanderer, was das Gsieser Traxlwerk (Holz drechseln) ist, wie Butter und Käse traditionell hergestellt werden, wie ein Kirchtag gefeiert wird und welche Heilkräuter in den Villgrater Bergen zu finden sind. Geklärt wird auch, warum in den Villgrater Bergen so viele Kreuze auf Kuppen und Geländekanten stehen. Es sind Schutzkreuze, die Unwetter und Blitze abwehren sollen.

In den Tourismusbüros erhältlich:
Das Buch NATUR und KULTUR „ÜBER DIE JÖCHER“ Gsies und Villgraten von Anton Draxl mit 480 Seiten und über 500 zum Teil doppelseitigen schwarzweiß und Farbbildern aus damaliger und heutiger Zeit mit Orts- und Flurnamenverzeichnis.
SOMMERAKTION: „Über die Jöcher“ nur € 25,00 Sommer- und Winter Panorama-Wanderkarte um € 2,00.

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