Skitouren im Villgratental

Weiße Abenteuer in verborgenen Oasen

Das Villgratental als Skitourenparadies

Da hat einmal einer geschrieben …
„…Skitouren im Villgratental sind das Paradies. Und wenn es ein schöneres Wort dafür geben tät’, dann müsste man es schreiben.“

Eigentlich ist damit alles gesagt. Man sieht Bilder und erlebt Gefühle, die unvergessen bleiben, wenn man durch einsame Almtäler, vorbei an im Winterschlaf liegenden Hüttendörfern, den Gipfeln zustapft, den prachtvollen Rundblick von den Hohen Tauern bis zu den bizarren Dolomiten in sich aufsaugt und dann die stiebende Abfahrt durch glitzernden Pulverschnee genießt.

Die Almtäler und Hochflächen des Villgratentals bilden ein ideales Gebiet für Skitouristen. Sie finden hier reine Genussabfahrten ebenso vor wie anspruchsvolle Routen.
Und auch wenn die Region für einschlägige Experten längst zu einem ziemlich bekannten „Geheimtipp“ geworden ist, so bietet sie aufgrund ihrer Entlegenheit und Weitläufigkeit doch jede Menge Platz auch für Individualisten. Kein Vergleich mit Skibergen in der Nähe von Ballungszentren. Dass von den Talorten zu den höchsten Gipfeln fast 1500 Höhenmeter im Aufstieg zu überwinden sind, sorgt bei diesen Zielen zudem schon durch die konditionellen Ansprüche für eine Auslese.

Die Villgrater Berge bilden im Süden und Westen gleichzeitig die Grenze zu Südtirol/Italien. Im Norden grenzen sie das Defereggental ab, im Osten das Kristeinertal, welches bei Mittewald vom Drautal nach Norden abzweigt.
Die höchsten Berge im Villgratental erreichen fast 3000 m. Es gibt hier, abgesehen von einigen felsigen Steilflanken, keine ausgesprochenen Kletterberge. Also paradiesische Verhältnisse für Skitourenfreunde, Winterbergsteiger, Liebhaber der Bergnatur, ob sie nun mit Tourenskiern, Snowboards oder Schneeschuhen unterwegs sind, ob sie Sportfreuden im Pulverschnee oder Firn suchen oder auf einsamen Wegen Wildspuren lesen.


Zur Schwierigkeitsbewertung der Touren
Grundsätzlich hängt die Bewertung von der Steilheit des Geländes und den Schneeverhältnissen (Schneedeckenaufbau) ab. Der Tourengeher muss im Einzelfall selbst entscheiden, ob die Verhältnisse als normal oder ungünstig zu betrachten sind und somit auch die tatsächliche Schwierigkeit der Tour einschätzen. Eine an sich leichte, lawinensichere Tour kann nach einem starken Schneefall mit Windverfrachtung gefährlich werden. Wer unerfahren ist oder sich unsicher fühlt, braucht deshalb auf großartige Skigipfel nicht zu verzichten. Es gibt einheimische staatlich geprüfte Berg- und Skiführer. Im Rahmen einer Gruppe sind die Kosten für einen Bergführer durchaus erschwinglich. Sie betragen für den Einzelnen kaum mehr, als eine Tageskarte in einem Skigebiet kosten würde.

Was Sie beachten sollten
Es hängt von der Vernunft der Skitouristen ab, ob dieser Sport auch künftig ohne weitere Einschränkungen ausgeübt werden kann. Einige Richtlinien sollten Sie unbedingt beachten.
Vermeiden Sie jede Störung des Wildes, das in dieser Zeit mit seinen Kräften besonders haushalten muss.
Wenn Sie Gamsrudel antreffen, weichen Sie möglichst großräumig aus.
Fahren Sie nicht durch den Wald, schon gar nicht durch Aufforstungsflächen. Bringen Sie alles, was sie auf die Tour mitgenommen haben, wieder ins Tal.
Die Jägerschaft des Villgratentals ersucht die Tourengeher außerdem, Touren auf das Degenhorn und das Rote Kinkele nicht im November und Dezember zu unternehmen.

Skitourenführer und Winterkarten
sind in den Tourismusinformationsbüros Inner- und Außervillgraten erhältlich und können auch angefordert werden.

Wander- und Schitourenkarte: € 10,--, bei Versand € 12,-- inkl. Portokosten
Skitourenführer Villgratental: € 9,--, bei Versand  € 11,-- inkl. Portokosten
Winter-Panoramakarte Gsies-Villgraten: € 4,--, bei Versand € 5,-- inkl. Portokosten

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