Geschichte des Villgratentals

Innervillgraten 1402m

Landschaftskultur in Holz und Grün.
Der Start zur Besiedlung von Villgraten erfolgte im Jahre 1140. Zuerst wurde nur Viehzucht betrieben, bald aber gab es auch Ackerbau, um sich selber mit Getreide zu versorgen. 

Innervillgraten 1920-1928

Urkundlich genannt wird der erste Hof im Jahre 1243. 1267 wird erstmals ein Pfarrer in Innervillgraten erwähnt. Um das Jahr 1300 muss etwa ein Drittel der Bauernhöfe schon bestanden haben, und jedenfalls mit Ende des Mittelalters waren sämtliche 120 Urhöfe des Villgratentales gegründet; einige davon waren bereits geteilt.


In der frühen Neuzeit gingen die Hofteilungen verstärkt weiter, um die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe zu vermehren. Die schönen Almdörfer Oberstaller, Kamelisen und Alfen mit ihren ansehnlichen Gebäuden, den „Kasern und Kammern" genannt sind ein Charakteristikum für Innervillgraten.
Die Ernte in jeder Hinsicht war bei schwerer Arbeit auf den steilen Abhängen bescheiden und zur Bescheidenheit in den Ansprüchen waren die Menschen des Tales von Natur aus gezwungen. Der Weiler Kalkstein mit der Wallfahrtskirche „Maria Schnee“ gehört zur Gemeinde Innervillgraten.

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